Bremgarten – Parma
Am vergangenen Freitag gingen sie los: unsere lange ersehnten Ferien! Nach grosser Party, Weiterbildung und viel Arbeit freuen wir uns auf eine Auszeit auf Sardinien. Der Gotthard-Tunnel war gnädig mit uns und wir erreichen Parma vor Mitternacht, wo wir in einem Hotel im Stadtzentrum mit Garage abstiegen. Garage, weil wir verhindern wollten, dass unsere Bikes ein weiteres Mal gestohlen werden.



Parma – Livorno – Olbia
Der nächste Fixpunkt nach Caffè und Brioche in Parma war Livorno, 20:00 Uhr – Einschiffung.
Bis dahin blieb reichlich Zeit. Nach einem ausgedehnten Bummel durch La Spezia fanden wir den Weg in die Osteria Da Gianni. Im Führer steht, es sei ein schnörkelloses Lokal, das sich nie irgendwelchen kulinarischen Modeströmungen unterworfen habe. Als Primo wurden zwei Alternativen vorgeschlagen, als Secondo drei. Mehr braucht es nicht. Alles war ausgezeichnet, weil schnörkellos einfach.





Ein Stopp in Pisa hat sich angeboten, weil wir einmal nicht mit dem Camper, sondern mit dem Auto unterwegs waren. Das macht die Parkplatzsuche in diesem völlig überlaufenen Ort einfacher. Die Souvenirstände, welche den Weg zum schiefen Turm säumen, sind ein Graus. Für uns war nicht nachvollziehbar, wie man so etwas kaufen kann. Der Turm und die Bauwerke um den Turm waren es aber auf jeden Fall wert, sich durch den Souvenir-Dschungel und die Menschenmassen zu kämpfen. Ein Selfie haben wir gemacht. Aber auf diese «Ich stütze den Turm, damit er nicht kippt»-Fotos haben wir verzichtet.





In Livorno angekommen stand die Einschiffung an. Wir sind beide schon mit Fähren gefahren – teilweise auch über Nacht. Aber die Fähre haben wir dabei immer als Fussgänger betreten. Nun also zum ersten Mal mit dem Auto. Zu forderst in der Reihe standen praktisch nur Schweizer – alle überpünktlich, wie wir auch. Wir erhielten eine Nummer und die Info, dass die Einschiffung um 20.00 Uhr starten würde. Entgegen allen Erwartungen ging die Laderei aber bereits um 19:30 Uhr los. Zu früh für den Italiener vor uns. Er war nicht da. Weil weit vorne in der Reihe fanden wir uns nach der Einschiffung auf Deck 5 wieder. Zuoberst zu hinderst. Dafür war der Weg zur Kabine kurz. Eine grosszügige Vierbettkabine in 2er-Belegung. Dusche und WC in der Kabine. Und sehr ruhig. Nach dem der Hafenlotse von Board war, gingen wir schon bald schlafen, den die Kabine mussten wir bereits um 6:00 Uhr wieder räumen.




